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1

Samstag, 21. Oktober 2006, 11:55

rottis und ich ....

ACHTUNG:

ich will auf keinen fall schlechte stimmung machen mit diesem posting !!!!!!!!!!

in j?ngeren jahren war ich mit einer familie befreundet, die sich einen rotti anschaffen wollte.
so suchte man einen guten z?chter, fand diesen und ich durfte mit zum aussuchen.
ramotti zog ein und ich begleitete seine entwicklung intensiv, da ich fast t?glich dort war.
der kleine geno? eine vorbildliche haltung:
haus, gro?er garten, ein gro?z?giger auslauf im garten abgeteilt mit isolierter h?tte, damit er sich zur?ckziehen konnte (mit hundeklappe f?r selbst?ndigen zugang), solide gute ausbildung, kontakt zu artgenossen, usw.
ein traumhaftes hundeleben!!
mit ca. 4 jahren fing es an: ramotti wurde etwas ungem?tlich bei fremden - das ist die rasse und soweit okay, als dass sich der hund trotzdem "f?hren" l??t - sagten "experten".
gut, ein bischen aufpassen auf dem grundst?ck, welches etwas abgelegen lag war ja auch nicht verkehrt.
dann wurden bekannte von dem r?den "gstellt", schlie?lich gebissen ....
der tierarzt stellte nichts fest, ein kompetenter hundetrainer arbeitete ?ber unterordnung, der hund wurde nun genauer beobachtet, damit das problem gel?st werden konnte.
es wurde also vern?nftig reagiert, der hund nicht etwa weggesperrt.
dann fand der hund seine "ofper" in immer engerem bekanntenkreis, was wieder r?tsel aufgab, kannte er doch diese personen ?ber jahre schon!
mittlerweile war ramotti 5 jahre alt.
eines tages stand ich vor dem tor und klingelte. ramotti kamm angelaufen, stellte sich vor mich (noch den zaun dazwischen) und sah mich an ....
ich konnte nicht hineingehen!!! ich hatte eine schei?angst auf einmal und war sicher, dass er mich beissen w?rde!
so hatte er mich noch nie vorher angesehen. und ich habe sehr viel zeit mit ihm und der familie verbracht - dachte ihn also gut zu kennen.
in dem moment habe ich ihn nicht erkannt!!
ich ging verwirrt wieder weg - die familie war v?llig ?berrascht ....
einige tage sp?ter dann die katastrophe:
die mutter wollte zu der 3j?hrigen tochter ins zimmer, der hund versperrte ihr den weg und knurrte leise.
sie sagte der tochter betont freundlich, sie solle mal auf das hochbett gehen und mit einem buch auf sie warten.
dann rief sie ihren mann und den tierarzt an.
die tochter bekam pl?tzlich irgendeine ahnung und begann zu weinen - wollte zur mutter laufen.
die mutter drehte sich um und schon war es passiert:
der gro?e hund packte das m?dchen am hals und knallte sie auf den boden. knurrend hielt er sie fest und sch?ttelte sogar seine "beute".
da der vater im untergescho? war (b?ro) war er schnell zur stelle und bem?hte sich verzweifelt den hund vom kind weg zu bekommen ....
es endete mit dem tod des hundes und einem unfassbaren trauma f?r das kind - das knapp ?berlebte, da der hund haarscharf an der hauptschlagader vorbei schrammte.
der ta stellte fest, dass der hund eine art blutgerinnsel im gehirn aufwies, war sich aber nicht sicher, ob dieses schon vorher vorhanden war, oder "passierte" als der vater das kind und den hund trennte.
bei mir blieb ebenfalls ein trauma:
wenn mich ein rotti ansieht, besonders die "rundk?pfigen", dann erstarre ich regelrecht und die meisten rottis (logisch!) reagieren dem entsprechend .....
es gibt bis heute nur einen rotti den ich bedenkenlos anfassen kann.

ich hoffe, dass ich eines tages wieder vertrauen zu diesen eigentlich sch?nen, stattlichen hunden fassen kann .......

2

Samstag, 21. Oktober 2006, 12:23

Ich wei? nicht ob man dies an der Rasse festmachen kann. Mir ist ein ?hnlicher Fall mit einem Rhodesian Rideback bekannt. Hier hatte der Hund (5 Jahre alt) unverhofft ein Kind aus der Familie gebissen, obwohl dieses Kind sehr gut mit dem Hund harmonierte und es bis zum Bei?unfall nie Probleme zwischen den beiden gab.

Das Kind wurde schwer verletzt und musste ?ber drei Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Der Hund wurde eingeschl?fert und untersucht. Es stellte sich heraus, der Hund litt unter einem Gehirntumor.

Bei derartigen Krankheiten kann es somit, meiner Meinung nach, jede Rasse treffen, nur sind die Auswirkungen bei gro?en Rassen leider gr??er als bei den Kleinen.

Pebbles

unregistriert

3

Samstag, 21. Oktober 2006, 12:59

Sehr traurig aber wie gesagt, h?tte das auch mit jedem
anderen Hund passieren k?nnen!

LG Petra

4

Samstag, 21. Oktober 2006, 14:11

eine traurige geschichte,aber ich habe selbst 11 jahre einen rotti gehabt und die war ne ganz liebe und hat niemals aggressionen gezeigt.
das einzige was sie nicht mochte,waren jogger,denen sie hinterher lief,aber auch niemals zubiss.
es haette auch mit jedem anderen hund passieren koennen.
Lg kira

ps ein ruede wird immer versuchen,raus zubekommen wer der chef ist und wenn man in diesem moment nicht richtig handelt,kann das so enden wie in deiner geschichte.

5

Sonntag, 22. Oktober 2006, 15:52

das diese sache NICHT rasseabh?ngig ist mir v?llig klar - aber es war halt nun mal ein rotti.
das h?tte logisch auch sonstwas sein k?nnen. deshalb das ACHTUNG !!

der vorfall war ?brigens nicht in die schiene "wer ist hier der chef" einzuordnen.
das geschehene ist im nachhinein und auch in der entwicklung sehr diferenziert analysiert worden, schon im zusammenhang mit der notwendigen jahrelangen psychologischen betreuung der kleinen tochter (auch der eltern und anderer personen, die ebenso geschockt waren...).
deshalb ist der hund ja auch gr?ndlichst untersucht worden.

na, ich versuche weiterhin meinen klo? im bauch mit logik zu bearbeiten .....

Azrael

Leckerliewurfmaschine

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6

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 20:18

Sorry, hab jetzt erst das Thema gesehen. Diese Geschichte ist leider kein Einzelfall. Ich kenne ?hnliche Geschichten mit zwei Rottis. Der eine hatte ein Gerinsel, der andere einen Tumor im Gehirn.

Ich pers?nlich w?rde es jetzt auch nicht nur der Rasse Rottweiler zuschieben, aber es ist einfach traurig, dass aus heiterem Himmel ein Hund zur Bestie werden kann.
Melli mit dem Griesgram, dem Ü-Ei, dem Fluffelinchen und dem Flummi an der Seite... oder im Gebüsch .. oder wo der Mali halt hin will :pfeif: