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Donnerstag, 30. März 2006, 22:30

FCI- Rassestandard Nr. 191


Maxi Damon v. Bouvier Topline, 1 excellent open class, VDH/CAC, DBC Clubsieger 2004, German Champion VDH/CAC
Quelle: www.bouviertopline.nl/ images/maxi.champ.jpg


Bouvier des Flandres


Ursprung:
Der Bouvier des Flandres stammt, wie sein Name schon sagt, aus dem belgischen wie dem französischen Flandern, da keine natürliche Grenze diese beiden Gebiete trennt.
Fähigkeiten:
Ursprünglich wurde der Bouvier des Flandres als Herdentreibhund verwendet, sowohl als Begleithund wie auch als Zughund. Die modernisierte Ausstattung der Bauernhöfe hat diese erste Verwendung verädert und in unseren Tagen dient der Bouvier vor allem als Wachhund für Eigentum und Bauernhof, als Schutz- und Polizeihund. Seine geistigen und körperlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, sein großer Geruchsspürsinn, seine Initiative und Intelligenz erlauben es, ihn als Fährtensuchhund, als Verbindungshund oder als Zollhund zu verwenden.
Allgemeine Merkmale:
Der Bouvier ist ein kurzliniger Hund. Der kurze und stämmige Körper steht auf kräftigen und gut bemuskelten Gliedern. Er macht den Eindruck von Mächtigkeit, aber ohne Plumpheit in seiner Gesamtanlage. Der Bouvier enthüllt durch das Feuer seines Blickes Intelligenz, Energie und Mut, er hat einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter, er ist wachsam und treu.

Burschi

... Pelzpralinenzüchter ...

  • »Burschi« ist weiblich

Beiträge: 2 757

Registrierungsdatum: 10. Januar 2006

Wohnort: Würzburg BAYERN

Hunderasse: Weißer Schäferhund

Geburtsdatum Hund: Burschi: 30.04.2001 - 29.02.2012 Rudi 02.05.2012

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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 11:36

FCI - Rassestandard Nr. 191

Kopf:
Der Kopf ist von massiver Erscheinung, die noch stärker betont wird durch Kinn- und Backenbart. Er ist proportional zum Körper und zur Größe. Er erweist sich beim Betasten als gut ,gemeißelt".
Schädel: Gut entwickelt und flach, etwas weniger breit als lang. Die Linie der Schädelplatte und des Nasenrückens sind parallel. Das Verhältnis der Schädellänge zur Fanglänge ist 3:2. Stirnfurche:
Kaum markiert.
Stop/Stirnansatz:
Wenig betont, eher scheinhaft als wirklich, infolge der angehobenen Augenbrauen.
Schnauze/Fang:
Breit, mächtig, knochig, rechtlinig in ihrem Profil (Nasenrücken), sich verjüngend zum Nasenspiegel, ohne jeweils spitz zu sein. Ihre Länge hat kürzer zu sein als die des Schädels in der Proportion 2:3 und ihr Umfang, genau unter den Augen gemessen, hat spürbar der Länge des Kopfes gleich zu sein.
Nase
Die Nase verlängert den Nasenrücken an seinem Ende in einer leicht konvexen Linie. Sie muß gut entwickelt sein, abgerundet an ihren Ränder und immer von schwarzer Farbe sein. Die Nüstern sind gut geöffnet.
Backen:
Flach und trocken.
Ohren:
Im Dreieck kupiert, gut aufrecht getragen, hoch angesetzt und sehr beweglich. Es wird empfohlen, daß der Schnitt proportional zum Kopfvolumen sein soll.
Nicht kupierte Ohren:
a) Sitz: Die Ohren sollen hoch, höher als die Augen, angesetzt sein, die Ohrenmuscheln senkrecht fallend. Die Knickstelle darf den Schädel nicht überragen.
b) Form und Tragweite: Die Ohren sollen halblang sein und die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks, mit leicht abgerundeter Spitze aufweisen. Sie sollen flach anliegen, bis auf die Ansatzstelle, die leicht abstehen darf. Die Ohren dürfen weder gefaltet noch gedreht sein. Ihre Größe sollte mit der Größe des Kopfes im Verhältnis stehen. Sie sollen mit kurzem Haar bedeckt sein.
Augen:
Von offenem und energischem Ausdruck, weder vorstehend noch anliegend in den Augenhöhlen, ihre Form muß leicht oval sein und auf der Achse einer horizontalen Linie liegen. Ihre Farbe muß so tiefgründig sein wie nur möglich im Bezug zur Fellfarbe. Helle Augen, sowie Augen mit tückischem Ausdruck müssen stark bestraft werden.
Lider:
Von schwarzer Farbe ohne Spur von Depigmentierung, die Bindehaut darf nicht erscheinen.
Kiefer:
Die Kinnladen müssen mächtig und von gleicher Länge sein. Die Zähne müssen stark, weiß und gesund sein. Zange und Schere sind zugelassen.
Hals:
Der Hals muß frei sein, stark, muskulös, sich kontinuierlich zu den Schultern hin verbreiten. Seine Länge hat leicht geringer zu sein als die Kopflänge. Der Nacken ist mächtig und leicht gewölbt. Keine Kehlhaut.
Widerrist:
Kann leicht hervortreten.

Körper oder Rumpf:
Mächtig, untersetzt und kurz: Die Distanz von Schulterspitze zu Hüftspitze muß sichtbar gleich lang sein wie die Widerristhöhe. Die Brust muß bis zum Ellenbogen heranreichen und sie darf nicht zylindrisch sein, obwohl die Rippen gewölbt sind. Ihre Tiefe, also die Distanz zwischen Brustspitze und letzter Rippe muß groß sein, ungefähr 7/10 der Widerristhöhe.
Rippen:
Die ersten Rippen sind leicht gewölbt, die anderen stark gewölbt und sehr nach hinten geneigt. Sie geben so die gewünschte Brusttiefe. Flache Rippen sind zu bestrafen.
Flanke:
Die Flanke, zwischen letzter Rippe und Hüfte, muß sehr kurz sein, besonders bei Rüden. Der Bauch ist wenig hochgezogen.
Rücken:
Kurz, breit, muskulös und gut kräftig, ohne Anzeichen von Schwächen, jedoch immer flexibel bleibend.
Lenden:
Kurz, breit und gut bemuskelt, sie müssen flexibel sein, ohne Anzeichen von Schwäche.
Kruppe:
Muß so nah wie möglich der horizontalen Linie des Rückens folgen und sich unmerklich mit der Kurve der Hinterbacken verschmelzen. Breit, ohne übertreibung beim Rüden, mehr entwickelt bei der Hündin. Zu abschüssig oder in ,,Pultform" gebaute Kruppe ist ein schwerer Fehler.
Rute:
Relativ hoch in Verlängerung der Wirbelsäule angesetzt. Manche Hunde haben eine angeborene Stummelrute und dürfen deshalb nicht abgewertet werden.

Vordergliedmaßen:
Die Vordergliedmaßen sind von starkem Knochenbau, gut bemuskelt und vollkommen gerade.
Schulter und Oberarm:
Die Schultern sind relativ lang, muskulös, jedoch ohne Plumpheit und von gemäßigter Schräge, Schulterblatt und Oberarmknochen sind merklich gleich lang.
Ellenbogen:
Gut am Körper anliegend und parallel. Ein- oder ausgedrehte Ellenbogen sind ein Fehler, in der Bewegung müssen sie in parallelen Ebenen bleiben zur mittleren Linie des Körpers.
Unterarme:
Im Profil, wie von vorne gesehen, müssen sie vollkommen gerade sein, zueinander parallel und lotgerecht zu Boden. Sie müssen gut bemuskelt sein und von starkem Knochenbau.
Vorderhand:
Genau im Lot des Unterarmes. Allein der fischförmige Knochen formt einen leichten Vorsprung an der hinteren Seite der Vorderhand. Starker Knochenbau.
Vordermittelfuß:
Von starkem Knochenbau, ziemlich kurz, sehr wenig nach vorn geneigt.
Vorderpfoten:
Kurz, rund und kompakt. Die Zehen müssen zusammenstehen und leicht gewölbt sein. Starke und schwarze Nägel. Ballen dick und hart.

Hintergliedmaßen:
Mächtig, mit betonter Muskulatur. Sie müssen sich in denselben Ebenen bewegen wie die Vordergliedmaßen.
Keulen/Oberschenkel:
Breit, gut bemuskelt, ihre Richtung muß parallel zur Mittellinie des Körpers sein. Der Schenkelknochen soll nicht zu gerade,aber auch nicht zu geneigt sein. Die Hinterbacke soll gut herabgezogen sein, gerundet sein, auch nach hinten hin besetzt sein und fest.
Unterschenkel:
Mäßig lang, gut bemuskelt, weder zu steil noch zu geneigt.
Sprunggelenke:
Eher nah der Erde, breit, muskulös, gut gespannt. Von hinten gesehen müssen sie gerade sein und vollkommen parallel in der Standposition. Im Gang dürfen sie weder ein noch ausdrehen.
Hintermittelfüße:
Robust und trocken, eher zylindrisch und lotrecht zum Boden, wenn der Hund in gestellter Position ist.
Hinterpfoten:
Rund, fest, die Zehen gut geschlossen und gewölbt. Nägel stark, schwarz, Ballen dick und hart. Ohne Afterkrallen.

Fell:
Das Fell ist sehr dicht, das Deckhaar formt mit der Unterwolle einen Schutzmantel, der den plötzlichen Witterungsveränderungen der Ursprungsgegend der Rasse vollkommen angepaßt ist.
Farben:
Das Fell des Bouviers ist im allgemeinen falb (graugelb bis beige), oder grau, oft gemischt, oder mit schwarzen Grannen durchsetzt. Das schwarze Fell ist ebenfalls zugelassen, ohne das es begünstigt werden sollte. Die hellen, sogenannten ausgewaschenen Farben sind unerwünscht.
Deckhaar:
Es muß sich rauh anfühlen, trocken sein und matt, nicht zu lang und nicht zu kurz (ungefähr 6 cm), leicht struppig, ohne je wollig oder gelockt zu sein. Auf dem Kopf ist es kürzer und die äußeren Partien der Ohren sind beinahe kahl. Das Innere des Ohren wird beschützt von einem mäßig langen Haar. Das Haar ist besonders dicht und ,,knirschend" auf der oberen Partie des Rückens: es verkürzt sich zu den Gliedmaßen hin, bleibt aber rauh. Ein flach anliegendes Deckhaar ist ein Zeichen von fehlender Unterwolle und nicht erwünscht.
Unterwolle:
Eine aus feinen und dichten Haaren bestehende Wolle wächst unter dem Deckhaar und formt mit ihm einen undurchlässigen Schutz.
Schnäuzer und Bart:
Schön dicht. Das Fell muß trocken sein, eher kürzer und rauher auf dem Fangrücken. Die Oberlefze ist mit Bart ausgestattet und das Kinn mit einem dichten und rauhen Bart. Beides zusammen ergibt diesen so charakteristischen zurückweisenden Ausdruck der Rasse.
Augenbrauen:
Sie sind aus angehobenen Haaren in der Form von Arkaden, ohne je die Augen zu verschleiern.

Haut:
Fest anliegend, ohne Schwammigkeit. Die erscheinenden Schleimhäute sind immer sehr dunkel.
äußere Geschlechtsorgane
Gut entwickelt. NB: Rüden müssen zwei sichtlich normale Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

Größe und Gewicht:
Die Widerristhöhe ist für Rüden: 62 - 68 cm
für Hündinnen: 59 - 65 cm
Für jedes Geschlecht ist die ideale Größe der Durchschnitt der beiden Extreme, also 65 cm für die Rüden und 62 cm für die Hündinnen.
Gewicht: bei Rüden: 35-40kg
bei Hündinnen: 27 - 35 kg
Gangart:
Die Gesamtanlage des Bouviers muß harmonisch proportioniert sein um einen harmonischen Gang zu ermöglichen, der auch offen und stolz ist. Die Gangart des Bouviers ist der Schritt und der Trab.

Schwere Fehler:
Körperbau langer Rücken Augen hell Ohren tief angesetzt Prograthismus (Gebiß) Vor- oder Rückbiß Rippen flach, zu lang oder übertrieben gewölbt und kurz Kruppe abschüssig Haarfarbe ausgewaschen Haarstruktur weich, wollig, seidig, zu lang oder zu kurz
Augen (Glasauge) wechselnde Farben, tückischer Ausdruck Nase ledrig Fell schokoladenbraun oder zu viel weiß
Geschlechtsorgane Monorchismus oder Kryptorchismus